23.12.16

Auensee

Am Mittwoch wollte ich in Altenburg mit dem Einrad fahren, doch dazu hatte die Zeit nicht gereicht. So bot sich erst heute wieder eine Gelgenheit, allerdings wieder in Leipzig.

Das Wetter war sonnig und für die Jahreszeit angenehm. Ich startete gegen 13:30 Uhr, wieder am Beginn der Friesenstraße. Um diese Zeit war es sehr ruhig. Ich konnte die Rietschelstraße und später am Waldrand die Friesenstraße überqueren, ohne verkehrsbedingt absteigen zu müssen. Das klappte auch an der Hans-Driesch-Straße, was nur sehr selten möglich ist.
Der verschlammte, unbefestigte Rest der Friesenstraße war nicht vollständig aufgetaut. Dadurch ließ es sich verhältnismäßig gut fahren. Richtiger Schmadder war dann vor der Gartenanlage Waldluft. Allerdings hatten die Blechlemminge nur wenige Schlaglöcher wieder freigewühlt, weshalb sich auch dieser Abschnitt sicher befahren ließ. Auf dem Heuweg an der Bahnlinie fuhr ich stadtauswärts zur Gustav-Esche-Straße. Die Oberfläche sah angefroren aus, war aber noch nicht zu glatt zum bloßen Fahren. Auf dem Radweg an der Gustav-Esche-Straße überlegte ich, wohin ich weiter fahren sollte. Seit dem Start war ich heute ununterbrochen gefahren, hatte nicht mal eine Pause im Sattel gemacht. Ich wollte nun mal sehen, wie weit es noch geht. Ein Überqueren der Gustav-Esche-Straße war nicht möglich. Deshalb fuhr ich weiter zum Auensee. Um nicht die ganze Strecke auf dem asphaltierten Damm verbringen zu müssen, fuhr ich herunter zum Seee.


Anfangs war der Weg etwas sandig und damit schwer. Er wurde dann besser.


Blick über den Seee


Nachdem ich den See passiert hatte, fuhr ich wieder hoch auf den Damm. Für das Ziel, möglichst weit ohne absteigen zu fahre wäre es zwar sinnvoller gewesen, den See zu umrunden und dann wo anders hin zu fahren, aber das Zeitbudget war nicht unbegrenzt.

Auf dem Damm war es heute ziemlich ruhig. Es war noch nicht Wochenende.

Ein Bild von der Fahrt auf dem Damm, schräg von hinten ...

... und von vorn.


Vor der Brücke bog ich links dann ab.


Bei einer Gartenanlage erreichte ich eine Gabelung, auf der ich bequem wenden konnte. Diese Stelle ist auf der Karte der Stich nach Osten bis kurz vor die Weiße Elster. Die ununterbrochene Fahrt dauerte somit immer noch an. Erst an der Brücke musste ich absteigen. Bis dahin war ich ca. 6,5km ununterbrochen gefahren.


Unter der niedrigen Eisenbahnbrücke war es eng.


Ein Blick von der Fußgänger-/ Radfahrerbrücke.

Ich fuhr dann weiter heimwärts. An der nahlebrücke musste ich wegen Glätte absteigen. Dahinter war der Weg für einen freien Aufstieg zu glatt. So nahm ich ein Schild zu Hilfe. Ich fuhr dann über die nächste Brücke an das andere Nahleufer zurück und wollte später den Weg am Schießstand nehmen. Auf der Hans-Driesch-Straße war der Verkehr jedoch dermaßen dicht, dass ich zur Friesenstraße fuhr, um dort die Hans-Driesch-Straße mit Hilfe der Rettungsinsel auf der Straßenmitte zu überqueren.

Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, wehte ein ungewöhlich warmer Wind entgegen. Anfangs fühlte sich dieser "Fön" sehr angenehm an, er wurde dann aber lästig beim fahren. Ich war dann aber gleich nach insgesamt ca. einer Stunde zuhause.

10.12.16

Zwei Runden Gottge-Dreieck

Nach einer Frostphase ist das Wetter wieder mild geworden und heute schien dazu noch immer die Sonne. Schönes Einradwetter. Leider hatte ich nicht viel Zeit. So begnügte ich mich mit zwei Runden auf dem Walddreieck in der Gottge. Das Laub ist inzwischen weitgehend in die Wege eingepresst und Schlamm gab es auch nicht. So war das Dreieck angenehm zu fahren, wenn man davon absieht, dass der Nordwestabschnitt wie üblich holprig war.
Ich war von 13:15 bis 13:45 mit dem Einrad unterwegs. Die Verkehrsverhältnisse waren so günstig, dass ich in dieser Zeit nie absteigen musste.

20.11.16

Schlamm im Auwald

Heute war das Wetter milder, als am letzten Sonntag, aber es wehte ein kräftiger Wind. Deshalb hatte ich zunächst vor, im Wald zu fahren. Bis zum Wald waren die Bedingungen OK. Der Wind hatte die Wege getrocknet. Im Wald war der Weg zur Hans-Driesch-Straße mit nassen Laub bedeckt. Der Rollwiderstand war noch passabel gering, aber es war ziemlich glatt. Nach dem Überqueren der Straße nahm ich in Erwartung von Schlamm nicht die Friesenstraße bis zur Waldlauft, sondern den Umweg stadtauswärts. Hier war es noch glatter und unmittelbar vor der Kurve musste ich absteigen. Die weitere Fahrt zur Waldluft war dann unproblematisch. Vor der Gartenanlage war es dann verschlammt. Das fahren war dort eher ein Ackern. Deshalb fuhr ich zur Brücke über die Kleine Luppe aus dem Wald heraus.

Auf der Brücke machte ich eine kleine Pause und entschied mich für eine Weiterfahrt außerhalb des Waldes. Ich fuhr weiter zum Elsterwehr. Zwischen den Brücken über die Nahle und die Luppe kam eine große Menschenmenge entgegen. Es war wohl eine zufällige Anhäufung, denn die Leute hatten unterschiedliche Geschwindigkeiten. Das Vorbeifahren auf dem engen Weg klappte.
Auf dem Weg von der Luppebrücke zum Elsterwehr hatte ich heftigen Gegenwind. Auf dem Wehr kehrte ich um. Sonst dreht sich bei Radtouren oft der Wind, wenn man umkehrt. Heute war das nicht so.

Auf der Rückfahrt nahm ich den hinwärts gemiedenen unbefestigten Abschnitt der Friesenstraße von der Waldluft zur Hans-Driesch-Straße. Das ist zur Zeit nicht zu empfehlen, denn der klebrige Untergrund machte das Fahren anstrengend. Stecken blieb sich nicht und außer zum Überqueren der Hans-Driesch-Straße musste ich nicht mehr absteigen und kam so doch noch zügig nach Hause.

13.11.16

Einmal wieder am Elsterwehr

Die Gegend um das Elsterbecken hatte ich in der letzten Zeit vernachlässigt. Heute gab es Gründe, mal wieder dorthin zu fahren. Ich musste nicht so viel durch Schlamm fahren und hatte mehr Licht.
13:05 fuhr ich los. Weil es mit 3°C recht kalt war, hatte ich mich dicker angezogen, als sonst und trug u.a. eine lange Jacke, die über den Sattel hängt, damit es am Gesäß nicht zu kalt wird. Damit hatte ich zunächst Probleme beim Aufsteigen. Da passte es, zum Elementeplatz am Elsterbecken zu fahren, um das etwas zu üben. Die Fahrt zum Wald verlief problemlos. Auch der Weg bis zur Hans-Driesch-Straße war noch schön zu fahren. Ungemütlicher wurde es dann zur Waldluft hin. Zunächst war das Laub-Schlamm-Gemisch glatt. Vor der Waldluft ging es in klebrigen Schlamm über. Auf diesem Schmadder war es etwas anstrengend, die Schlaglöcher zu umfahren. Schließlich erreichte ich die Nahlebrücke und bekam wieder festen Boden unter den Reifen. Das Überqueren der Brücken klappte und wenig später hatte ich den Elementeplatz erreicht. Das Licht war sehr schön und ich nahm drei kurze Videos auf, von denen im Folgenden Einzelbilder zu sehen sind. Nach Anklicken erscheinen sie ca. 1000 Pixel hoch.

Bei der ersten Serie war ich zu weit entfernt von der Kamera aufgestiegen. Daher gibt es erst vom Abstieg schöne Bilder. Zunächst verringere ich die Geschwindigkeit.
Die linke Hand geht zum Sattel. Der linke Fuß steht noch auf der Pedale.
 Ich nehme den linken Fuß von der Pedale.

 Ich bewege den Fuß nach vorn, um einen Ausfallschritt zu machen.
 Der Fuß nähert sich dem Boden.
 Kurz vor dem Kontakt
 Bodenkontakt
Schließlich nehme ich auch den rechten Fuß von der Pedale.
Bei der zweiten Serie war ich immer noch beim Aufstieg zu weit von der Kamera entfernt. Der Abstieg ist diesmal von rechts zu sehen.
Hier fahre ich noch.
Beim Fuß von der Pedale nehmen bleibe ich mit dem Stiefelabsatz hängen, weshalb ich eine Ausgleichsbewegung machen muss.
 Wieder strecke ich den linken Fuß nach vorn.
 Der Boden ist fast erreicht.
 Abgestiegen.
Bei der dritten Serie hatte ich den passenden Abstand. Beim Zurechtrücken des Sattels muss ich auch die Jacke zurechtlegen.
Das dauert noch an, als ich den rechten Fuß schon auf der Pedale habe.
Schließlich bin ich fertig zum Aufsteigen.
 Los gehts.
Als die Sattelstütze zum erstem mal senkrecht steht, legt sich die Jacke vorn und hinten über den Sattel.
 Mit dem linken Fuß taste ich nach der Pedale.
 Nun stehen beide Füße auf den Pedalen.
Nochmal pendeln.
 Und anfahren.
Ich fahre im Kreis herum, was an der Kurvenlage gut zu erkennen ist.

Am Ende ein Abstieg fast von vorn.


Nach dem dritten Video fuhr ich wieder nach Hause. Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

6.11.16

Kurze Verdauungsfahrt auf dem Walddreieck in der Gottge

Nach einem guten und reichlichen Mittagessen startete ich eine kurz vor 14 Uhr zu einer kleinen Tour mit dem Einrad. Das Wetter war nach einem teilweise sonnigen Morgen etwas ungemütlich geworden. Die 8°C fühlten sich durch einen kalten Wind kühler an. Ich fuhr wieder in den Auwald und fuhr zwei Runden auf dem Walddreieck in der Gottge.
Trotz verregnetem Vortag waren die Wege des Dreiecks noch passabel befahrbar. Auf den Geraden war das nasse Laub stellenweise glatt, aber in den Kurven, wo es darauf ankam, war der Grip gut.
Nach 30-40min beendete ich die Kurztour.

31.10.16

Burgaue und Schlosspark Lützschena

Der goldene Oktober hatte nur einen Tag gehalten. Dann kehrte das trübe Wetter zurück. Immerhin schien am 30.10. nochmal die Sonne und zu Helloween war es immer noch mild, passables Einradwetter.
13:28 fuhr ich los an der Friesenstraße los zum Leipziger Auwald. Dort war schon mehr Schlamm auf dem Wegen, als beim letzten mal, doch es ließ sich noch passabel fahren.

Wie bei der letzten Tour fuhr ich zum Flutwehr an der Luppe westlich der Gustav-Esche-Straße und bog dahinter waldeinwärts in die Burgaue ab. An der ersten Lichtung machte ich Aufnahmen von einem Aufstieg (Einzelbilder aus einen Video). 




Bis hierher ist noch alles recht statisch und ich habe mindestens einen Fuß auf dem Boden.

Schließlich stoße ich mich ab zum Aufsteigen. Dass die Lichtverhältnisse nicht mehr die allerbesten sind, zeigt sich sofort an Bewegungsunschärfen.
 Der linke Fuß ist in der Luft. Es geht nach oben.
 Die Sattelstütze richtet sich auf.
Die Sattelstütze steht senkrecht. Mit dem linken Fuß suche ich nach der Pedale. Ich bewege das Bein dabei nur noch langsam, weshalb der Stiefel relativ gut abgebildet ist.
Beide Füße stehen nun auf den Pedalen. Für einen Moment steht alles still. Es gibt keine Bewegungsunschärfen mehr.
Die Vorlage reichte noch nicht zum Anfahren. Deshalb mache ich noch eine Rendelbewegung. Aus diesem Stillstand fahre ich das Einrad ein Stück zurück.
 Nun habe ich eine passende Anfahrposition erreicht.
 Das Einrad fährt.

 Ich komme zurück.
Beim Fahren gibt es keine Stillstände, wodurch bei den gegebenen Lichtverhältnissen die Bildqualität schlecht ist.

Ich fuhr den Weg dann geradeaus weiter und bog nicht zum Rollhockeystadion ab. Der Weg führte hinter der ersten Brücke nach der Gustav-Esche-Straße ans Luppeufer zurück. Ich fuhr weiter zur nächsten Brücke. Das war eine anstrengende Angelegenheit, zuerst Schlamm, dann Betonplatten.

Schließlich erreichte ich die Brücke. Die Fahrt setzte ich dann an der anderen Seite fort. Dabei machte ich einen Abstecher in den Schlosspark Lützschena, um zu testen, ob man dort auch bei Nässe gut fahren kann. Anfangs war der Weg unter dem Laub schwer zu finden, dann war es ein schönes Fahren.


An der ersten Brücke machte ich eine kurze Pause, betrachtete Pilze.

Dann fuhr ich wieder zurück und kam nach etwas mehr als zwei Stunden an.