24.5.17

Fahrt nach Feierabend

Meine letzten Fahrten hatte ich an Wochenenden absolviert. Heute hatte ich nach Feierabend etwas Zeit und es war lange genug hell. Ich fuhr durch den Auwald, überquerte die Brücken über Nahle und Luppe und gelangte an das Ostufer des Elsterbeckens. Die Hinfahrt verlief bei angenehmen Bedingungen ohne Besonderheiten. Es fiel nur auf, dass der Bärlauch inzwischen verblüht ist. Bis dahin war es wegen Bewölkung ziemlich dunkel gewesen und ich hatte nicht vor gehabt, etwas zu fotografieren. Dann kann die Sonne doch noch heraus und ich machte auf dem "Elementeplatz" an der Brücke ein paar Handyaufnahmen. Weil ich kein Stativ dabei hatte, wurde das etwas fummelig und in früheren Posts sind ähnliche Bilder in besserer Qualität zu finden.

Beim ersten Aufstieg war ich etwas zu weit vom Objektiv entfernt.


Fuß auf die Pedale setzen


Anspannen, Kurbeln stehen hier waagerecht


Abstoßen


Linke Pedale suchen


In die Vorlage gelangen


Vorlage reichte nicht zum anfahren, deshalb zurückpendeln; danach klappte das Anfahren


Zweiter Aufstieg; diesmal war ich näher dran und die Qualität ist etwas besser


Rechten Fuß auf die Pedale setzen


Anspannen


Abstoßen


Linke Pedale suchen


Nochmal zurückpendeln


 Losfahren

Videoschnipsel vom Aufstieg




Noch ein paar Bilder vom Fahren. Vielleicht lässt sich erkennen, wie angenehm man auf dem Sattel sitzt. Zudem werden die Stiefel im Fußgelenkbereich kaum noch geknickt. Es kostet nur sehr wenig Anstrengung, das Einrad zu fahren.







Schließlich der Abstieg



Die Rückfahrt verlief danach so angenehm und bequem, wie die Hinfahrt.

7.5.17

Bärlauchschnee und idyllische Burgaue

Bei ähnlich schönem Wetter wie gestern fuhr ich heute nochmal los in den Leipziger Auwald. Ich startete bereits 13:00 Uhr. Zu dieser Zeit herrscht wenig Verkehr und ich nahm die Route an den Sportplätzen entlang zur Hans-Driesch-Straße. Der dortige Übergang hat im Unterschied zur Friesenstraße keine Rettungsinsel in der Mitte und kann nur in verkehrsschwachen Zeiten risikoarm genutzt werden. Das klappte heute nach nur kurzer Wartezeit.


Wenig später fuhr ich kam schon am Ostufer der Kleinen Luppe. Die Bärlauchblüten an beiden Seiten des Weges erinnerten an Schnee. Bei der nächsten Brücke überquerte ich das Flüsschen und fuhr am Heuweg entlang, weiter zur Gustav-Esche-Straße und bog nach deren Überquerung hinter dem Flutwehr in die Burgaue ab.
 
Die niedrigen Bäume zeigten sich dort in sattem Grün, während die hohen noch ohne Laub da standen.

Von diesem Weg bog ich später links ab ...

 ... und erreichte bald die Brücke, auf der ich bei der Fahrt vom 3.März 2017 ein Brückenselfie aufgenommen hatte. Nach der Brücke bog ich rechts ab auf einen Weg, den ich bisher noch nicht benutzt hatte. Eine Weile fuhr ich dort ungestört.


Dann musste ich vor einem Baumstamm absteigen.


Auf einer bärlauchumwachsenen Bank machte ich eine kurze Pause.

Dieser Baumstamm war im Vergleich zur Schuhgröße 46 noch schlank.

Später unterbrach ein dickerer Baumstamm die Weiterfahrt.


Nachdem ich diesen Baumstamm zu Fuß überquert hatte, fuhr ich weiter bis zum Rollhockeystadion. Dort wollte ich herausfinden, ob sich der Vorplatz als Übungsplatz für Kreise, Achten usw. verwenden lässt. Der Platz stellte sich als zu klein und zu uneben heraus.
Ich machte mich dann wieder auf den Heimweg.


Bald erreichte ich wieder die Brücke. Der von den Baumstämmen blockierte Weg geht hier links ab.


Wassergraben, von der Brücke aus fotografiert.

Als ich wieder die Gustav-Esche-Straße erreicht hatte, war ich ca. anderthalb Stunden mit dem Einrad unterwegs gewesen. Zeit für eine kurze Pause. Während der restlichen halben Stunde Fahrt stieg ich nur noch einmal kurz ab, um die Hans-Driesch-Straße zu überqueren. 15:00 beendete ich die Tour.






6.5.17

Erstmals in 2017 am Elsterwehr

Nach der letzten Fahrt am 9.4. wurde es wieder kalt. Bei häufigem Nordwind stieg die Temperatur selten über 10°C, wenn überhaupt. Heute war es bei 17°C endlich mal wieder frühlingshaft und ich hatte zudem etwas Zeit für eine Einradfahrt in den Leipziger Auwald.


Kurz nach 14:30 fuhr ich los und erreichte kurz darauf den Wald. Der Bärlauch stand nun in voller Blüte. Die Wegeverhältnisse waren ideal, trocken, aber noch nicht sandig. Das Einrad rollte leicht und leise. Bei der Anfahrt auf den Heuweg entschied ich mich dazu, zum Ostufer des Elsterbeckens zu fahren. Dort war ich in diesem Jahr noch nicht.

Die nicht ganz einfachen Brückenauffahrten klappten trotz der mangelnden Übung keine Probleme. Das Bild entstand auf der Brücke über die Luppe.

Wenig später fuhr ich am Ostufer, überquerte das Elsterwehr und erreichte den Elementeplatz, wo ich oft Kreise und Aufstiege übe. Die am 25.2. von außen fotografierte Baustelle betrifft nur die Uferbefestigung, so dass ich den Platz uneingeschränkt weiter nutzen kann. Heute wendete ich hier allerdings nur und machte mich auf den Heimweg.

 Kurz darauf war ich wieder auf dem Elsterwehr.
Durch den Gitterboden kann man das Wehr und Wasser unter sich sehen.

Die weitere Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

Minuten später fuhr ich wieder im Wald, dessen zartes Grün inzwischen sehr dicht geworden ist.

9.4.17

Endlich Sonne und die Blechlemmingplage

Nach einigen Tagen Trübsal schien heute endlich die Sonne und die Temperatur näherte sich 20°C. Heute machte ich eine kurze Tour von einer knappen Viertelstunde Dauer. Dabei wollte ich Nebenwege im Waldstück Gottge fahren. Auf der Hinfahrt fiel eine starke Blechlawine auf, stärker als im Berufsverkehr. An der Kreuzung Rietschelstraße/Friesenstraße wurde eifrig geackert. Ich musste etwas warten, bis ich weiter. Dafür gab der Blechstrom eine Lücke frei, als ich am Waldrand die Friesenstraße überqueren wollte.

In der Gottge zeigten sich die Nebenwege infolge der Baumfällarbeiten zerwühlt. Deshalb überquerte ich nach zwei Runden die Hans-Driesch-Straße, was sich wegen der Massen an Blechlemmingen etwas hinzog. Vielleicht waren die bei dem schönen Wetter unterwegs zu touristischen Attraktionen, um dort Klebeschinken zu bilden.

Drüben fuhr ich eine verkürzte Runde und machte mich dann auf den Heimweg.

8.4.17

Schlosspark Lützschena zum ersten mal in 2017

In den letzten Wochen war immer viel los und so kam ich erst nach vier Wochen Pause heute wieder einmal dazu, mit dem Einrad zu fahren, diesmal wieder in Leipzig. Um 13:10 fuhr ich los.


Die Bärlauchpflanzen im Auwald sind inzwischen sehr groß geworden und die Bäume entfalten allmählich Blätter. Trotz Bewölkung reichte das Licht, um während der Fahrt ohne Verwackeln fotografien zu können.


An der Hans-Driesch-Straße musste ich absteigen. Als ich an der Kreuzung Bärlauch fotografierte, hörte ich ein kratzendes Geräusch.


Ein Blechlemming hatte ein Schild überfahren, setzte zurück und fuhr weiter.

An der anderen Seite der Straße fuhr ich zunächst stadtauswärts. Der Weg war trocken und ließ sich leicht und entspannt fahren.

Am Stadtrand bog ich wieder waldeinwärts ab, fuhr an der Gartenanlage Waldluft vorbei und erreichte den heuweg.
Dort lagen noch die Baumstämme. Der Weg ließ sich schön fahren, wie alle anderen zuvor. Deshalb beschloss ich, weiter zu fahren, als in die Burgaue. Das Ziel sollte der Schlosspart Lützschena sein. Dort war ich zuletzt am 31.Oktober vorigen Jahres.

Ein Talent 2 der S-Bahn. Die Unterführung nutzte ich später bei der Heimfahrt. Jetzt fuhr ich weiter und nutzte dann die nächste Unterführung.
Als ich später an der Gustav-Esche-Straße überqueren wollte, ließen die Blechlemminge eine längere Lücke. Deshalb verzichtete ich auf eine Pause auf der Brückenmauer und fuhr weiter.

Um nicht den den anstrengenden Weg am Flussufer nehmen zu müssen, fuhr ich nach dem Wehr in die Burgaue und bog an der ersten Wegekreuzung wieder zur Luppe hin ab. Dieser Umweg ist zur Zeit sehr angenehm zu fahren und führt direkt auf die nächste Brücke. So ist es nicht nötig, vor der Brücke abzusteigen.
Nach dem Überqueren der Hans-Driesch-Straße war ich ununterbrochen gefahren. Am Brückengeländer machte ich nun eine kurze Pause für ein Brückenselfie.

Am anderen Ufer war es dann nicht mehr weit bis zum Schlosspark. Der kurvenreiche Weg hinein war sehr schön zu fahren.
Die erste der vielen kleinen Brücken bot wieder Gelegeneheit zu einer Pause. An dieser Brücke stieg ich auch zum ersten mal seit der Hans-Driesch-Straße ab.
Wenig später reeichte ich die nächste Brücke. Der Wassergraben war dicht mit Entengrütze bedeckt.
Auch dieser interessante Baum fand sich hier.

Von dieser Brücke war es dann nicht mehr weit bis zum Teich mit dem Pavillon. In diesem Pavillon hatte ich bei der Tour vom 9.August 2016 einen Aufstieg aufgenommen.
Ich fuhr noch ein kleines Stück weiter bis zur Brücke, die beim Schloss nach Lützschena hinein führt. Hier kehrte ich um und machte mich auf den Heimweg.
Die Skulptur stellt vielleicht Amaor bzw. Eros dar.

Später sah ich auf der Fahrt durch die Burgaue Waldmeister.
Auf der Rückfahrt verzichtete ich nicht auf die Pause auf der Brückenmauer an der Gustav-Esche-Straße. Der Strom der Blechlemminge hatte sich verstärkt, aber es kam nicht zu Staus. Eine Gruppe Radfahrer nach mir brauchte gefühlt Minuten, um über die Straße zu kommen.
Erst an der Hans-Driesch-Straße musste ich die Füße wieder auf den Boden setzen. Da fiel mir auf, dass der Bärlauch zu blühen beginnt.
Es waren auch kleine Bäumchen zu sehen, die ihre Blätter über den Bärlauch erhoben. Auf der weiteren Fahrt gab es keine Besonderheiten. gegen 15:30 kam ich an.